Was ein Auftrag in Aschaffenburg verlangt, hängt vom Anliegen ab. Eine Adressermittlung führt über andere Wege als die Untersuchung eines Gerätes, und eine Beobachtung stellt wieder andere Anforderungen. Am Beispiel einer Beobachtung lässt sich zeigen, worauf es hier ankommt.
Aschaffenburg hat gut 73.000 Einwohner, davon rund 27.700 allein in der Stadtmitte; die Herstallstraße ist Fußgängerzone, dazu kommen die City-Galerie und die nach dem Krieg wieder aufgebaute Altstadt mit dem Schloss Johannisburg. Der Kern ist überschaubar, und das ist beides: man findet jemanden schnell, und man fällt schnell auf.
Damm ist mit rund 14.500 Einwohnern der einwohnerstärkste Stadtteil, dicht bebaut und von großen Industriegebieten geprägt. Schweinheim liegt am rechten Mainufer am Rand des Naturparks Spessart, teils dörflich, mit Hanglagen bis 358 Meter; Obernau und Gailbach sind ländlich. Auf dem Land arbeitet man mit Abstand und Wechsel, nicht mit Nähe.
Die Stadt liegt beidseits des Mains und grenzt im Westen an Hessen; der Spessart trennt sie vom übrigen Unterfranken. Frankfurt liegt gut vierzig Kilometer entfernt, die A3 führt nach Frankfurt und Würzburg, und hier endet die A45. Der Hafen umfasst 160 Hektar mit zwei Becken, 24 Kilometern Gleis und rund sechzig Unternehmen, angebunden an A3 und A45. Unsere Detektei setzt je nach Schweregrad des Falls zwei oder drei Fahrzeuge ein, und wo eine Firmenadresse längere Zeit beobachtet werden muss, arbeiten wir von einer getarnten Basis aus.
Alles davon in dem Umfang, den der Zweck verlangt: zielführend, diskret und verhältnismäßig.