Was ein Auftrag in Siegburg verlangt, hängt vom Anliegen ab. Eine Adressermittlung führt über andere Wege als die Untersuchung eines Gerätes, und eine Beobachtung stellt wieder andere Anforderungen. Am Beispiel einer Beobachtung lässt sich zeigen, worauf es hier ankommt.
Siegburg hat rund 42.000 Einwohner, die Fußgängerzone liegt um den historischen Marktplatz, und über allem steht der Michaelsberg mit der 1064 gegründeten Abtei. Kleine Stadt, überschaubarer Kern: dort kann man nicht mit demselben Gesicht zweimal am selben Ort stehen. Dazu kommen täglich rund 13.250 Menschen von außerhalb in die Kreisstadt, was die Sache wieder erleichtert.
Der wichtigste Ort für eine Beobachtung ist der Bahnhof Siegburg/Bonn an der Schnellfahrstrecke Köln nach Rhein/Main. Rund 20.000 Fahrgäste am Tag, davon etwa 5.000 im Fernverkehr, vier Bahnsteiggleise, und der Frankfurter Flughafen ist in weniger als einer Dreiviertelstunde erreicht. Wer hier in den ICE steigt, ist außer Reichweite, bevor ein Fahrzeug die Autobahn erreicht hat.
Die Stadt liegt zwischen Sieg und Agger, die Agger bildet im Westen die Grenze zu Troisdorf. Nach Bonn sind es siebzehn Kilometer, gut zwanzig Minuten, und die Stadtbahnlinie 66 fährt ebenfalls dorthin. Am Autobahnkreuz Bonn/Siegburg kreuzen sich A3 und A560, rund zehn Kilometer nordöstlich von Bonn; der Flughafen Köln/Bonn liegt keine elf Kilometer Luftlinie entfernt. Als Kreisstadt des Rhein-Sieg-Kreises hat Siegburg außerdem Amtsgericht und Arbeitsgericht. Unsere Detektei setzt je nach Schweregrad des Falls zwei oder drei Fahrzeuge ein, und wo eine Firmenadresse längere Zeit beobachtet werden muss, arbeiten wir von einer getarnten Basis aus.
Was wir einsetzen, bleibt in dem Rahmen, der zielführend, diskret und verhältnismäßig ist.